Von Anklam bis nach Usedom

Auf kurzer Spritztour bin ich unterwegs von Anklam nach Usedom auf Usedom. Einen Ortstermin am Vorabend nutzend habe ich mein Zelt im Grünen aufgestellt, jedoch in Sichtweite der von den zwei Kirchen dominierten Anklamer Altstadt. Anklamer Altstadt im Abendlicht. <p class="caption" style="text-align: center;">Anklamer Altstadt im Abendlicht.</p> Mein Kurzboot (ein Nortik Scubi 1) ist in Windeseile aufgebaut und lässt sich auch im verkrauteten Tümpel noch ganz gut fahren.

Gerard Bunk: Oratorium von Gottes Herrlichkeit in der Natur

An dieser Stelle soll es um ein ungewöhnliches Thema gehen - unser jüngstes chorsinfonisches Konzert. Dieses wurde im Rahmen der Greifswalder Bachwoche 2019 in Greifswald und Lübeck als Gemeinschaftswerk von den Domchören beider Hansestädte aufgeführt. Gerard Bunk lebte von 1888 bis 1958 und ist vor allem als Verfasser von Orgelmusik bekannt. Er war ein großer Verehrer von Bach, hat auch in der Nazizeit Mendelssohn (unter Angabe falscher Komponistennamen) aufgeführt und stand im Austausch mit Albert Schweitzer.

Okefenokee-Sumpf: Die Natur von ihrer wilden Seite

Anfang Juni war ich - zum Anfang der Regenzeit - einige Tage im Okefenokee-Sumpf mit dem Paddelboot unterwegs. Dieses große Feuchtgebiet liegt an der Grenze zwischen Florida und Georgia in den Südstaaten der USA, nicht weit von der Atlantikküste entfernt. Der Okefenokee ist eine große flache Senke, die im Westen vom Suwanee River entwässert wird. Wie an vielen Stellen in den USA sind die Namen das Einzige, was von den Indianern blieb.

Winterwanderung über die Rotwand

Im Spätwinter führt mich ein glücklicher Zufall in die Nähe der Berge, und ein bisschen Zeit zum Herumlaufen war durchaus aus. Auf Anraten von Kollegen fuhr ich mit Bus und Bahn nach Schliersee, einem kleinen Ort in den Bayrischen Voralpen, mit dem Vorsatz, über das Rotwandmassiv in Richtung Bayrischzell zu laufen. Route <p class="caption" style="text-align: center;">Route</p> Die erste Nacht ist nass und stürmisch, aber schon der Morgen bringt besseres Wetter.

Jämtland: Einsamkeit und Wintersturm

Ein echter Winterausflug. Skifahren, Tiefschnee, Natur und nirgendwo Menschen - das wäre doch schön! Um dies umzusetzen, haben wir uns Mittelschweden ausgesucht. In der Nähe von Åre, einem der größten Skigebiet Schwedens und Austragungsort des Skiweltcups 2019 liegt das Vålådalen (sprich Vooloodalen). Åre liegt an der Bahnlinie von Trondheim nach Östersund und ist so recht gut erreichbar, ins Vålådalen ist es dann nur noch eine kurze Fahrt mit dem Regionalbus.

New York: Großstadtjungle

Ein eher ungewöhnlicher Ausflug führt mich im Frühsommer nach New York. Nun sind Megastädte eher nicht so mein Lieblingsgebiet (Tokio fand ich, nunja, enttäuschend), aber New Yorks Charme kann sich vermutlich kaum jemand entziehen. Skyline von Downtown Manhattan von der Fähre aus <p class="caption" style="text-align: center;">Skyline von Downtown Manhattan von der Fähre aus</p> Ich habe mich dem Großstadtjungle gestellt und mit Leihrad, zu Fuß und öffentlichen Verkehrsmitteln die Stadt erkundet.

Lappland: Stille Wälder und windige Fjälls

Im Norden von Finnland, rund 200km nördlich des Polarkreises, liegt der Urho-Kekkonen-Nationalpark (auf finnisch Urho Kekkosen Kansallispuisto). Er wurde 1983 ausgewiesen und ist nach dem ehemaligen finnischen Politiker Urho Kekkonen benannt. Die Anreise erfolgt am einfachsten über den Flugplatz Ivalo, den nördlichsten Verkehrsflughafen Finnlands. Einige Kilometer südlich davon, direkt am Rande des Nationalparks, liegt der Wintersport-Ort Saariselkä. Dort gibt es neben einem großen Wintersport-Zentrum mit vielen Hotels auch eine Nationalpark-Verwaltung und eine sehr freundliche und hilfsbereite Tourist-Information.

Bahnfahren in Japan

In Japan habe ich mich vorwiegend mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegt. Nur gelegentlich und für kurze Strecken bin ich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Taxi unterwegs gewesen. Dabei ist mir aufgefallen, dass das System des öffentlichen Verkehrs im Vergleich zu Deutschland gefühlt dichter ist. Im ländlichen Bereich fiel ich dann doch manchmal durch die Maschen. In den Städten hatte ich den Eindruck, dass Nahverkehr sehr gut organisiert, aber auch ziemlich teuer ist.

Iwaki-san: Kultivierter Vulkan

Meine letzte Wanderung in Japan auf dieser Reise führt mich auf den Iwaki-san (岩木山) im Norden Honshus, in der Provinz Aomori. Der Iwaki-san ist ein 1625m hoher Stratovulkan, auch er gehört zu den 100 bekannten Bergen von Kyūya Fukada. Trotz seiner relativ geringen Höhe hat er eine Prominenz von über 1000m, steht also sehr frei in der Tsugaru-Ebene. Zudem ist er auch in der jüngeren Vergangenheit aktiv gewesen, zuletzt hat man heiße Dämpfe 1983 beobachtet.

Iwate-san: Blumen im Nebel

Der Iwate-san (岩手山) ist ein 2038m hoher Stratovulkan in der Präfektur Iwate, und zugleich ihr höchster Berg. Er liegt nordwestlich der Stadt Morioka am Rande der Ou-Berge und gehört nach einem Buch von Kyuka Fukada zu den 100 berühmten Bergen Japans. Meine kurze Wanderung über den Iwate-san führt von Südosten den Berg hinauf, und im Nordosten wieder hinab. Auf- und Abstiegsroute. <p class="caption" style="text-align: center;">Auf- und Abstiegsroute.