Techniks

Iwaki-san: Kultivierter Vulkan

Meine letzte Wanderung in Japan auf dieser Reise führt mich auf den Iwaki-san (岩木山) im Norden Honshus, in der Provinz Aomori. Der Iwaki-san ist ein 1625m hoher Stratovulkan, auch er gehört zu den 100 bekannten Bergen von Kyūya Fukada. Trotz seiner relativ geringen Höhe hat er eine Prominenz von über 1000m, steht also sehr frei in der Tsugaru-Ebene. Zudem ist er auch in der jüngeren Vergangenheit aktiv gewesen, zuletzt hat man heiße Dämpfe 1983 beobachtet.

Iwate-san: Blumen im Nebel

Der Iwate-san (岩手山) ist ein 2038m hoher Stratovulkan in der Präfektur Iwate, und zugleich ihr höchster Berg. Er liegt nordwestlich der Stadt Morioka am Rande der Ou-Berge und gehört nach einem Buch von Kyuka Fukada zu den 100 berühmten Bergen Japans. Meine kurze Wanderung über den Iwate-san führt von Südosten den Berg hinauf, und im Nordosten wieder hinab. Auf- und Abstiegsroute. Auf- und Abstiegsroute.

Kiso-Gebirge: Ein Ausflug in die Wolken

Meine erste Wanderung in Japan ist eine Überquerung der japanischen Zentralalpen, auch Kiso-Gebirge genannt. Es erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung auf der Hauptinsel Honshū und liegt in der Region Tõkai zwischen Tōkyō und Nagoya. Westlich des Gebirges erstreckt sich das schmale Kiso-Tal, durch das früher die wichtige Verbindungsstraße zwischen Edo (dem alten Tōkyō) und Kyōto verlief. Von Harano, nördlich von Kiso-Fukushima im Kiso-Tal gelegen, führt meine Route hinauf auf den Kiso-Komagatake, mit 2956m den höchsten Berg der Zentralalpen.

Silvretta: Alpenglöckchen mit Aussicht

Nach der unerwartet schönen Tour durch das Rätikon im letzten Jahr bot sich eine Fortsetzung in das Silvretta-Massiv an. Die Route sollte von St. Gallenkirch nach Süden, dann östlich durch die Silvretta, entlang der Stauseen und durch die Vallüla nach Norden führen, um dann auf dem Wormser Höhenweg nach St. Gallenkirch zurückzukehren. Wanderrroute: Einmal gegen den Uhrzeigersinn durch die Silvretta. Wanderrroute: Einmal gegen den Uhrzeigersinn durch die Silvretta.

HGWinter: Ein anderes Land

Rund um Greifswald gibt es jede Menge Wasser. Neben der Ostsee und dem Ryck (sprich: Rick) ist das Land von Gräben durchzogen und nass an nahezu jeder Stelle. Das heißt im Winter, so es denn richtig kalt ist: Eis.

Rätikon: Grenzgänger

Für einen kurzen Wanderurlaub brauchte ich eine nahe und einfach zu erreichende Gegend. Wie immer war mein Bestreben, so lange wie möglich so hoch wie möglich zu laufen, also eine Gratwanderung. Die An- und Abreise sollte möglichst komfortabel sein, und das Wandergebiet eine Höhenroute für eine Woche bereithalten.

Nach kurzem Suchen fand ich das Rätikon im Vorarlberg, an der Grenze zwischen Österreich, der Schweiz und Liechtenstein.

Valgrande: Hohe Grate und tiefe Schluchten

Der Nationalpark Valgrande liegt in Norditalien, westlich des Lago Maggiore und ist die größte Wildnis sowohl der Alpen als auch Italiens. Er besteht aus 2 Haupttälern, dem Valgrande mit seinen 5 Nebentälern und dem Val Pogallo. Das eigentliche Valgrande ist sehr steil und schmal, und nicht zugänglich. Es führt jedoch ein alter Weg hindurch, der Schluchtweg. Er ist jedoch aus guten Gründen gesperrt und sollte unter keinen Umständen begangen werden. Während das Val Pogallo von Verbania über Cicogna erreichbar ist, sind die Nebentäler des oberen Valgrande nur auf Wanderwegen über die rund 1800m hohen Pässe erreichbar.

Grönland: Qeqertarsuaq und die Disko-Bucht

Die letzte und größte Tour in Grönland war eine Rundwanderung auf Qeqertarsuaq, grönländisch für große Insel. Auf dänisch heißt sie Disko-Insel. Die Tour begann mit der Fährüberfahrt über die mit Eisbergen übersääte Diskobucht. DiskoLine verbindet die Orte der Region mit regelmäßigen Fährbindungen, wobei Qeqertarsuaq auch dort nur eine untergeordnete Rolle spielt. Die Überfahrt begann am frühen Morgen und führte in 4½ Stunden durch die Eisberge der Diskobucht. Die Insel Qeqertarsuaq gehört zu den 100 größten Inseln der Erde und ist größer als Mallorca, hat aber weniger als 1000 Einwohner.

Grönland: Ilulissat und der Eisfjord

Im zweiten Teil meiner Grönlandserie erzähle ich über die Tour am Eisfjord von Ilulissat. Die drittgrößte Stadt Grönlands hat ca. 5000 Einwohner und liegt an der Disko-Bucht direkt nördlich der Mündung des Eisfjords. Dieser ist UNESCO-Weltnaturerbe und das beliebteste Touristenziel Grönlands. Ilulissat ist mit 4500 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Landes und das wirtschaftliche Zentrum der Disko-Bucht. Durch seinen Flughafen und die Nähe zum Eisfjord ist es Ausgangspunkt von Forschungs- und Freizeitexpeditionen zu den umliegenden Fjorden und zum Inlandseis.

Grönland: der Arctic Circle Trail

2015 war ich für einige Zeit in West-Grönland und habe dort mehrere Touren machen können. Die erste Tour war der Arctic Circle Trail (ACT) zwischen Kangerlussuaq und Sisimiut, wo wir zu zweit unterwegs waren.